Sternemanufaktur

HdT_Sternemanufaktur1988 hatte alles angefangen, als Gerd Reichel auf einer Hausfrauenmesse eine Bastelvorlage für einen Papierstern fand. Seitdem packte ihn das Bastelfieber, doch wohin mit den Sternen? Reichel hatte von Anfang an die Idee, seine bunten und filigranen Sterne für einen guten Zweck zu verkaufen. Eines Abends im Jahr 2008 verbrachte Gerd Reichel kurz vor seiner Rente einen Fernsehabend auf dem Sofa, als ihn eine Bastelsendung im NDR neugierig machte. Dort wurde ein Papierstern ganz anderer „Bauart“ gebastelt, der zudem leichter und freihändig ohne Vorlage herzustellen war. Reichel nahm sich gleich einen großen Papierbogen und baute diesen neuen Stern sofort nach. Das zweite Sternenkind war geboren! Reichel begeisterte seinen Enkel Melvin, mit dem er die ersten „Weststadtsterne“ in den Farben Grün und Weiß und anderen Farben bastelte. Im selben Jahr verkaufte Reichel seine neuen Weststadt-Sterne beim Adventsmarkt im Einkaufszentrum Elbestraße. Mit dem Erlös 2009 konnte die Kinder- und Jugendhilfe St. Nikolaus eine Fahrt finanzieren. Bei den Einweihungen der neuen „Viertelschilder“ 2010 verkaufte Reichel zahlreiche Sterne. Der Erlös ermöglichte die Beitragsübernahme für Kinder im SC Victoria, deren Eltern sich den Beitrag nicht leisten konnten.

HdT_Sternemanufaktur_22011 wurde durch den Stern-Verkauf eine Konfirmandenfahrt der ev. Kirchengemeinde realisiert und Spenden für die Fukushima-Opfer bereitgestellt. 2012 bastelte Reichel mit der Johanniter-Jugend Sterne, die beim Bürgerbrunch des Bürgervereins als „Tischnummernhalter“ die Tische schmückten. In diesem Jahr hat Reichel mit den Kindern aus dem Kinderbereich im Jugendzentrum Rotation Sterne aus dem bunten Monatsprogramm der Rotation gebastelt. Für ihn ist es ein Geben und Nehmen, denn mit seiner Sternemanufaktur hat er die Weststadt mit ganz neuen Augen kennen gelernt.

WeststadtsternEs ist ihm eine Freude, sich nach seinem Berufsleben kreativ entfalten zu können und dabei viele neue Menschen zu treffen. Das Haus der Talente ist für ihn eine tolle Idee, weil er in diesem Haus die Möglichkeit hätte, seine Fähigkeiten an die junge Generation weiterzugeben. Das Haus der Talente könnte für ihn eine wunderbare Plattform sein, mit der er auf seine Aktionen aufmerksam machen und gemeinsame Mitstreiter finden kann. Jung und Alt sollten in diesem Haus voneinander lernen und gemeinsam kreativ tätig sein.

Ein Kommentar

  1. Hallo Maic,

    Danke für den tollen Internetauftritt ……….

    Viele Grüße Gerd Reichel

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