Handarbeit liegt voll im Trend

AWO-HandarbeitsgruppeEs begann beim Sommerfest 2013 in der Traunstraße, als sich die Frauen von der AWO-Begegnungsstätte Lichtenberger Straße vorstellten und Werbung für eine neue Handarbeitsgruppe machten, die zuerst als Bastelgruppe begann. Andrea Poganatz, Leiterin der Gruppe, spricht von einem neuen Trend in Sachen Handarbeit. Es sei ein sich Zeit nehmen für ein kreatives Hobby und lässt den Alltagsstress abbauen. Ein einzigartiges Erlebnis zusammen mit anderen Begeisterten, so Poganatz.

AWO-HandarbeitsgruppeHier entsteht fast alles neu: Ob Socken, Mützen, Pullover, hier entstehen nur Unikate. Christine Musch aus Broitzem hat sich unter anderem auf Stofftiere spezialisiert. Für eine Handarbeitsaktion für die Tafel hatte sie zehn Ponys gehäkelt und gespendet. So sind im Laufe der Jahre ca. 40 Stofftiere entstanden, darunter die knallrote Häkelkrabbe, Elefanten, Schlangen als Türwärmer. Zwei bis drei Tage benötigt Musch für ein Tier, und es macht ihr einfach Spaß. „Das ist pure Meditation für mich.“ Ihre zwöljährige Tochter allerdings fand, dass bei dem Pony etwas fehle: das Halfter! Mittlerweile häkelt das Mädchen die Halfter selbst und die Mutter spricht von einem generationenverbindendem Tun.

AWO-HandarbeitsgruppeVor zwanzig Jahren war das Handarbeiten ziemlich aus der Mode, sagt Andrea Poganatz. Das hat sich seit einigen Jahren schlagartig geändert. Die Teilnehmerinnen, die heute in der Handarbeitsgruppe aktiv sind, gehen zudem mit der Zeit: Eine der Frauen holt ihren Tablet-PC aus der Tasche und ruft die Website ravelry.com auf. Dort finden sich zahlreiche kostenlose Anleitungen zum Stricken und Häkeln.

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